Der Hingucker - Roboter Phoenix mit LINAK Technologie

Keine Zukunftsvision, sondern Realität an der Universität Hohenheim für Agrartechnik.

Lokale News:  Donnerstag, 8. November 2018
Feldroboter Phoenix - 500 kg leicht und entwickelt für die Landwirtschaft der Zukunft

Dürfen wir vorstellen? Phoenix, ein leiser, flinker Feldroboter, 500 kg leicht und entwickelt für die Landwirtschaft der Zukunft. Phoenix benötigt keinen Fahrer und ist vielseitig einsetzbar. Beispielsweise schneidet er Unkraut oder lockert mit einer 100 kg schweren Hacke den Boden zwischen den Pflanzenreihen. Er hatte sogar die Ehre, neben der Bundesumweltministerin Svenja Schulze fotografiert zu werden.

Phoenix wird mit Hilfe eines Joysticks gesteuert
Der Vorgang ist beeindruckend, denn Phoenix wird mit Hilfe eines Joysticks gesteuert. Die Hacke wird langsam angehoben, der Phoenix verfährt in die nächste Position und senkt das Anbaugerät wieder. Auf der Hinterseite des Roboters versteckt sich ein verstellbares System.

Die starken Aktuatoren LA36 von LINAK sorgen für das Heben und Senken, welches automatisch erfolgt. Die Batterieleistung deckt einen Arbeitstag von acht Stunden ab. Einer der drei LA36 Aktuatoren wird zum Heben (4.500 N), einer zum Kippen (2.600 N) und einer zur Seitenverschiebung (1.700 N) des Anbaugerätes genutzt. Alle Antriebe werden über die CAN-Bus Schnittstelle gesteuert.

Phoenix kann selbstständig am Ende der Pflanzenreihe das Arbeitsgerät ausheben, wenden und auf Veränderungen reagieren. Beispielsweise, wenn die Pflanzung der Pflanzenreihen nicht gerade ist. Somit lassen sich Unkräuter an der Kulturpflanze entfernen. 
  Bundesumweltministerin Svenja Schulze mit dem Phoenix Feldroboter.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze mit dem Phoenix Feldroboter.

Bildmaterial: ©BMU/Franz Emde


Es gab viele Gründe für den Einsatz von elektrischen LINAK Antrieben. „Das Verhältnis zwischen dem Fahrzeuggewicht und dem Antrieb stimmt. Es ist ein elektrisches, batteriebetriebenes Fahrzeug. Daher war es nicht relevant, Hydraulik mit einzubinden. Zudem bietet der Linearaktuator eine direkte und lineare Verschiebung", so David Reiser, Diplom-Ingenieur der Universität Hohenheim.

Ein wesentlicher Vorteil ist laut David Reiser die Möglichkeit der CAN-Bus-Ansteuerungen von LINAK Aktuatoren. Dies ist die Voraussetzung für die interne Kommunikation des Roboters. Durch die CAN-Bus-Steuerung wird der Aktuator angesteuert und kann in eine bestimmte Position verfahren. So hat auch der Programmierer viel mehr Möglichkeiten und eine Kontrolle darüber, was das System genau tätigt.

 

Für weitere Informationen über LINAK, unsere Produkte und Service wenden Sie sich bitte an Ihre LINAK Niederlassung oder Händler.


LINAK ist ein internationales Unternehmen, das auf einer einfachen Idee basiert - elektrische Linearverstellung.
Wir liefern Produkte, die den Lebensstandard und die Arbeitsumgebung der Menschen verbessern.

Updated: Donnerstag, 8. November 2018 07:24