Fahrerlose Systeme kommen mittlerweile in zahlreichen Gebieten zum Einsatz, auch bei der Bearbeitung von Grünflächen

Schnitthöhenverstellung mit elektrischen Verstellantrieben von LINAK

Egal, ob es sich um ein Gerät mit Fahrerkabine handelt oder die Maschine per Hand geführt wird, das Mähen am Steilhang birgt Gefahren für den Bediener. Mit einem ferngesteuerten System kann der Bediener sicher und bequem alle Funktionen ausführen. 

Fahrerlose Systeme kommen mittlerweile in zahlreichen Gebieten zum Einsatz, auch bei der Bearbeitung von Grünflächen. Gerade an Steilhängen, beispielsweise an Autobahnen, können Sichelmulcher, die über eine Fernbedienung gesteuert werden, ihre Vorteile ausspielen. Die Agria-Werke GmbH aus Möckmühl bei Heilbronn bieten mit dem ferngesteuerten Hochgras-Sichelmulcher agria 9600 ein Produkt für genau solche Anwendungsbereiche.

Die agria 9600 basiert auf einem Hybrid-Antriebskonzept, einer Kombination aus Verbrennungsmotor und Elektrofahrantrieben. Es gibt die ferngesteuerten Sichelmulcher in zwei unterschiedlichen Ausführungen mit Arbeitsbreiten von wahlweise 80 oder 112 Zentimetern. Das Mähen in beiden Fahrtrichtungen mit identisch gutem Schnittbild erlaubt einen sehr effizienten Einsatz des Profigeräts.

Für die Einstellung der Schnitthöhe setzt Agria-Werke einen elektrischen Verstellantrieb von LINAK ein. Der Bediener des Sichelmulchers kann über die Fernbedienung sämtliche Funktionen sicher steuern. Die Schnitthöhe lässt sich stufenlos zwischen 50 und 200 Millimeter anpassen. Damit kann der Mulcher auch schwierige und sehr dicht bewachsene Stellen mähen.

Agria-Werke hat sich bei der Schnitthöhenverstellung bewusst für den Einsatz eines elektrischen Systems entschieden. Der Verstellantrieb ist sehr kompakt und trotzdem kraftvoll. Zum Einsatz kommt ein LINAK Antrieb der Baureihe LA23. „Für uns war bei der Wahl des Verstellantriebs die IP Schutzklasse unter anderem sehr wichtig”, erläutert Edzard Michalsky, verantwortlicher Produktmanager des Sichelmulchers agria 9600. „Als offenes System ist der Antrieb den unterschiedlichsten Umwelteinflüssen ausgesetzt.” Staub, Schmutz, Feuchtigkeit und Regen dürfen die Funktionsweise des Verstellantriebs nicht beeinflussen.
  Zum Einsatz kommt ein Antrieb LA23

LINAK legt bei der Entwicklung der Verstellantriebe einen besonderen Fokus auf deren Robustheit. Die Systeme kommen in landwirtschaftlichen Geräten, Baumaschinen und Kommunalfahrzeugen zum Einsatz und müssen extremen Bedingungen standhalten. Der LA23, der in dem Sichelmulcher zum Einsatz kommt, erfüllt die Schutzklasse IPX6. Damit eignet sich dieser Antrieb für den Einsatz im Außenbereich. Ein weiterer Vorteil des LA23 ist sein kompaktes Einbaumaß. Edzard Michalsky: „Der LINAK Antrieb ist einer der kompaktesten auf dem Markt, den wir finden konnten.”

Die Schnitthöhenposition gibt der Verstellantrieb über ein Hall-Potentiometer und einen analogen Ausgang an das Display der Fernsteuerung weiter. Mit einem Hub von 100 Millimetern wird über die Kinematik eine Schnitthöhenverstellung von 150 Millimeter realisiert. Agria-Werke GmbH könnte sich vorstellen, den Verstellantrieb in Zukunft über ein CAN-Bus-System zu steuern. Auch hier bietet das LINAK Programm entsprechende Verstellantriebe, bei denen eine CAN-Bus Schnittstelle integriert ist. Fünf LINAK-Antriebe sind jetzt mit integriertem CAN-Bus SAE J1939 ausgestattet - LA14, LA25, LA33, LA36 und LA37. SAE J1939 CAN-Bus ist ein bewährtes Protokoll, das in vielen mobilen Großmaschinen weit verbreitet ist.

Elektrische Verstellantriebe kommen immer häufiger in mobilen Maschinen zum Einsatz und ersetzen hydraulische Systeme. Die Vorteile der exakten Positionierung, der einfachen Integration in einem Steuerungssystem sprechen ganz klar für die Elektrik. LINAK Antriebe zeichnen sich darüber hinaus durch eine hohe Robustheit und unterschiedliche BUS-Schnittstellen sowie die Möglichkeiten einer integrierten Steuerungselektronik aus.

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