Wissenswertes über Kabel und Steckverbinder bei Linearantrieben

Es gibt einige Dinge, die berücksichtigt werden sollten, bevor Sie eine Entscheidung über den Anschluss Ihrer elektrischen Linearantriebslösung an Ihre Industriemaschine treffen. Hier erfahren Sie mehr über Strom- und Signalkabel, verschiedene Steckverbinder und darüber, wie Sie eine optimale und zuverlässige Signalqualität von Ihrem Linearantrieb erhalten.

Für die Industrie-Linearantriebe von LINAK sind drei verschiedene Kabeltypen erhältlich: separate Strom- und Signalkabel, ein einzelnes Kabel sowohl für Strom- als auch Signalversorgung und ein Y-Kabel. In diesem Video erklärt unser Experte Hunter Stephenson den Unterschied zwischen Strom- und Signalkabeln und wie Sie sich durch die individuelle Anpassung die Vorteile einer einfachen Plug & Play™ Montage zunutze machen können. 

Ein typisches LINAK Spannungsversorgungskabel besitzt einen Stecker mit sechs Pins. Jeder der zwei Drähte – braun und blau – ist für Plus- sowie Minuspol aufgeteilt. Ein Kabel wird auf jeweils drei Pins verteilt. Diese Stromkabel können bis zu 30 Ampere bewältigen.

LINAK Signalkabel besitzen sechs Pins, die jeweils entsprechend ihrer Funktion mit einer eigenen Farbe gekennzeichnet sind. Bei Linearantrieben mit integrierter Steuerung (IC) sind die Farben der Drähte stets auf die Funktion des jeweiligen Pins abgestimmt. Das erleichtert den Anschluss der Kabel an Ihre Maschine.

Bei Linearantrieben mit einer geringeren Stromaufnahme kann ein einzelnes Kabel sowohl die Strom- als auch die Signalversorgung bewältigen. In anderen Fällen brauchen Linearantriebe entweder separate Strom- und Signalkabel oder ein Y-Kabel. Wenn Strom- und Signalkabel voneinander getrennt sind, herrscht eine höhere Flexibilität bei der Integration der Linearantriebe. Ein Y-Kabel vereint die beiden Einzelstecker im Stellantrieb zu einem einzigen Kabel für Spannungs- und Signalversorgung am anderen Ende.

Um die optimale Signalqualität sicherzustellen und Spannungsverluste zu vermeiden, wird empfohlen, die Kabellängen möglichst kurz zu halten.

Wenn es um die Steckverbindungen an Linearantrieben geht, werden für LINAK Lösungen in Industriemaschinen häufig die Systeme Deutsch DT oder AMP Superseal bevorzugt. Diese Linearantriebsstecker sind für den Einsatz in anspruchsvollen Umgebungen ausgelegt und dank der Silikonabdichtungen am Steckersockel der Platine (im Antrieb) und am Stecker des Kabels können diese Steckerverbindungen extremen Temperaturen und ungünstigen Druck- und Feuchtigkeitsbedingungen widerstehen.

Um die hohe Schutzart (IP) zu erhalten, ist es wichtig, Vorsichtsmaßnahmen zu treffen und den Kabelanschluss an der Maschine so auszulegen, dass das Kabel in einem geschlossenen, geschützten Bereich endet.

Damit ein Linearantrieb der Schutzart IP69K entspricht, muss das Kabelende stets fest vergossen sein, um zu verhindern, dass Spritzwasser in den Stecker eindringen kann, von wo aus es in den Linearantrieb gelangen kann.

Bei der Auswahl des Kabeltyps für den Anschluss Ihres Linearantriebs an Ihre Maschine müssen Sie Folgendes stets berücksichtigen: Legen Sie die Anforderungen an das Kabel fest und bedenken Sie dabei, dass das Kabel abgeschirmt werden muss und nicht gebogen werden darf. 

Falls Sie Fragen zu Kabeln und Steckern für elektrische Industrie-Linearantriebe haben, können Sie sich gerne an Ihre lokale LINAK Niederlassung wenden.

Sie haben eine Frage zur elektrischen Linearantriebstechnik?

– Wir sind kein Orakel. Aber wir sind Experten für Antriebstechnik. Sie können uns also gerne Fragen zu diesem Thema stellen.

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