Heute bietet SANOVO TECHNOLOGY eine Lösung für die Eierverpackung, bei der Formatwechsel automatisch, präzise und ohne manuelle Eingriffe erfolgen. Im Herzen der Maschine befinden sich zwei kompakte LA21-Aktuatoren mit IO-Link-Unterstützung, die eine präzise, wiederholbare Positionierung ermöglichen.
Trotz strenger Platzbeschränkungen passte der LA21 nicht nur hinein – er ersetzte auch Komplexität, machte externe Hardware überflüssig und ermöglichte eine intelligentere Maschine.
SANOVO TECHNOLOGY A/S
Anwendung: Eierverpackungsmaschine
Verwendete Produkte: LA21, IO-Link
Land: Dänemark
Die Herausforderungen
Die Lösung
Der LA21 hat genau das ermöglicht. Die Aktuatoren führen die Bewegung präzise und wiederholbar aus – ohne manuelle Anpassung.
Der Bediener wählt einfach das passende Rezept auf dem HMI aus. Das ermöglicht Formatwechsel auf Knopfdruck und eliminiert das Fehlerrisiko. Möglich wird dies durch vorprogrammierte Rezepte in der SPS, bei denen jedes Format seine eigenen Positionierungsparameter definiert.
Ein saubereres Maschinendesign
Externe Komponenten werden überflüssig, wenn die Intelligenz in den Aktuator integriert ist. Dadurch können Ingenieure die mechanische Komplexität reduzieren, das Design vereinfachen und die Gesamtsystemkosten senken:
- Die Arbeit für den Ingenieur wird einfacher: „Wir haben in der neuen Lösung eine erhebliche Anzahl an Mechanik, Zylindern und Sensoren eingespart“, sagt Frank. Der mechanische Aufbau wurde einfacher, die Montage schneller und die Wartung leichter.
- Es entsteht ein konkreter Kostenvorteil: „Bei ansonsten gleichen Bedingungen haben wir pro Maschine bei Komponenten und Arbeitsstunden ungefähr 2.000 DKK eingespart“, erklärt Frank.
– und das alles, weil der LA21 Steuerung, Schnittstelle und zentrale Funktionen in einer integrierten Einheit vereint. Selbstverständlich überträgt sich diese Vereinfachung auch auf die elektrische Seite und die Steuerung.
Einfach zu integrieren – bereit für Höchstleistungen
Statt Zeit für Integration und grundlegende Funktionalität aufzuwenden, können sich Ingenieurinnen und Ingenieure auf das konzentrieren, was wirklich zählt: die Optimierung der Maschinenleistung.
Für SANOVO führte dies ganz natürlich zur Wahl einer elektrischen Lösung:
Einfach zu integrieren
Bei SANOVO bleiben Rezeptverwaltung und Steuerlogik in der SPS – dort, wo Automatisierungsingenieure sie erwarten. „Wir nutzen IO-Link bei SANOVO bereits umfassend, daher war es eine sehr naheliegende Wahl“, erklärt Frank. „Es vereinfacht die Integration und bietet uns hervorragende Möglichkeiten für die Diagnose.“
Diagnose
Der Aktuator vereinfacht zudem Service und Support. „In vielen Fällen können wir uns online auf die Maschine aufschalten und sehen, wo das Problem liegt, anstatt einen Techniker zum Kunden schicken zu müssen.“
Positionieren
Aus Sicht der Steuerung verhält sich der LA21 wie ein standardmäßiges IO-Link-Gerät: Wird ein Rezept aktiviert, sendet die SPS den entsprechenden Positionssollwert, und der Aktuator führt die Bewegung aus, während er Status- und Diagnoseinformationen zurückmeldet.
Schutz
Der Aktuator arbeitet intelligent, da er Widerstand erkennt und sicher stoppt: „Wir betreiben den Aktuator mit niedriger Geschwindigkeit und Strombegrenzung. Wenn also etwas eingeklemmt wird, stoppt er und meldet einen Fehler“, sagt Frank. „Wenn beispielsweise die falsche Kiste in die Maschine gelangt, können wir dies über die Stromaufnahme erkennen.“ Das schützt nicht nur die Roboterwerkzeuge und die Maschine – es trägt auch zu einem deutlich robusteren Betrieb bei.
Der optimale Kompromiss: Einfach wie Pneumatik, intelligent wie Servo
Pneumatik
wurde früh ausgeschlossen, denn: „Mit einem Pneumatikzylinder ist es schwierig, eine Genauigkeit von ± wenigen Millimetern zu erreichen – insbesondere bei vielen unterschiedlichen Positionen“, erklärt Frank.
Eine Servolösung
war technisch realisierbar, hätte jedoch zusätzliche Komplexität, Kosten und Platzbedarf verursacht – alles entscheidende Einschränkungen im bestehenden Maschinenlayout. „Wenn ich dies als Servolösung umgesetzt hätte, wäre es viel komplizierter geworden“, sagt Frank.
Elektrisch statt pneumatisch: Die Wahl fiel auf den elektrischen Linearantrieb LA21 von LINAK, denn: „Der Antrieb bietet uns die Präzision und Steuerbarkeit, die wir benötigen. Es gibt nur wenige Alternativen, die dieselbe Funktionalität in einem so kompakten Format bieten.“
Zukunftssicher
Mit Blick nach vorn sieht Frank bereits ein breiteres Potenzial für LINAK IO-Link-Aktuatoren in ähnlichen Anwendungen: „Es sieht bereits sehr vielversprechend aus – und ich kann mir gut vorstellen, dass diese Lösung in vielen weiteren Anwendungen eingesetzt wird.“
Für SANOVO zeigt das Projekt, wie kompakte elektrische Aktuatoren sowohl die Einschränkungen pneumatischer Lösungen als auch die Komplexität von Servosystemen ersetzen können – und so einen einfacheren und flexibleren Ansatz für die Maschinengestaltung ermöglichen.