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News 18. Januar 2021

Mit DURA™ für Waschtunnel geeignet

Gerade in Zeiten von Covid19 wird das Thema Hygiene immer wichtiger. Aber nicht nur das Coronavirus drängt zum Handeln. Auch die Gefahr durch multiresistente Krankenhauskeime erfordert mehr Aufmerksamkeit. Am Anfang eines jeden Hygienekonzepts steht das gründliche Waschen und Reinigen. Das gilt auch für Krankenhausbetten.

Waschtunnel zur Reinigung von Krankenhausbetten

Moderne und große Krankenhäuser, wie beispielsweise das Krankenhaus in Apenrade in Süddänemark, welches die medizinische Versorgung von über 220.000 Menschen in Sonderjylland sicherstellt, setzt moderne Waschtunnel für die Reinigung der Klinikbetten ein. Matratze und Bettrahmen werden vom Bettgestell getrennt und in separaten Waschstraßen gereinigt. Auch Rollstühle und andere medizinische Produkte, die es zulassen, werden auf diese Weise gereinigt. Ausgenommen sind besondere Adiposidas-Betten und Patientenlifter, die aufgrund Ihrer Größe nicht in den Tunnel passen.

Vollautomatischer Vorgang

Der Vorgang ist vollautomatisch und dauert nur einige Minuten. Im Vergleich zur manuellen Reinigung, bei der das Waschen eines Bettes etwa 25 Minuten dauert, ist die Zeitersparnis erheblich. Im Waschtunnel ist das Verfahren in 10 Minuten abgeschlossen und ermöglicht es, dass mehr Betten vom gleichen Personal gereinigt werden können. Damit ist das Krankenhaus auch für höhere Kapazitäten in der Zukunft gerüstet. Dies ist nicht nur schneller, sondern auch ergonomischer. Dank eines speziellen Mechanismus werden die Matratzen nicht von Hand angehoben, sondern halbautomatisch in den Waschtunnel befördert.

Reinigung von Krankenhausbetten in Waschtunneln 
 

Zurzeit werden etwa 100 Betten pro Tag in dem Tunnel gewaschen. Die Klinik hat 340 Betten, die im Jahr durchschnittlich 40 mal in dem Waschtunnel gewaschen werden. Das bedeutet, dass die Betten und die eingebauten LINAK Antriebe während ihrer gesamten Lebensdauer viele Hochdruckwaschungen und aggressiven Chemikalien standhalten müssen. Seit Januar ist nun die Waschanlage in Betrieb und das Resümee ist positiv, auch nach mehrmaligem Waschen gibt es keine Fehlfunktionen des Bettes.

Insgesamt hat das Krankenhaus 480 neue Betten gekauft. 340 davon sind in dem Hauptkomplex in Apenrade verblieben, 130 Betten werden in der Klinik in Sonderburg eingesetzt und 10 in Tondern. Alle Betten erfüllen die höchsten Ansprüche an die Waschbarkeit.

Der neue Standard Waschbar DURA™ von LINAK

Dank des neuen Standards‚ waschbar DURA™ von LINAK, der fünfmal höher ist, als es die offizielle Norm IEC 60601 fordert, wird hier die Messlatte für eine längere Lebensdauer höher gelegt. In dieser allgemein gültigen Norm IEC 60601 müssen die Komponenten 50 Waschvorgänge garantieren können. Wenn man davon ausgeht, dass ein Bett zwischen 40 und 50 mal im Jahr gewaschen wird, dann wird das Problem schnell klar. Nach einem Jahr gäbe es für das Bett keine Gewährleistung mehr, es könnten Schäden entstehen. Mit DURA™ sind mindestens 250 Waschvorgänge möglich. Gegenüber Produkten anderer Antriebshersteller ist das ein großer Vorteil. Nicht nur Antriebe erfüllen den neuen Standard DURA™, sondern auch Handbedienungen und Steuerungen.

Gewappnet für die Zukunft

Das Krankenhaus in Apenrade ist gut gewappnet für die Zukunft. Fahrerlose Transportsysteme fahren durch die Gänge, geben über Lautsprecher Corona-Hinweise. Ausgestattet mit Desinfektionsmittelspendern spielt der Roboter auf den Kinderstationen Kinderlieder und fordert die Patienten auf, sich die Hände zu waschen. Es gibt viele Visionen, wie man die Abläufe durch Robotik optimieren könnte. Es wird auch über Service-Prozesse nachgedacht. Über einen Barcode könnte der Servicetechniker jährlich das Bett scannen, Waschzyklen auslesen und den Zustand der Antriebstechnik dokumentieren. Schon jetzt kommen viele Kollegen anderer Krankenhäuser nach Apenrade, um sich über die neuen Prozesse und Techniken zu informieren. Im nächsten Schritt werden die restlichen Betten durch moderne Klinikbetten mit DURA Standard ersetzt.

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